Kaffee & Co

Notiz an mich: Kaffee und Funktastatur passt nicht zusammen. Zumindest nicht, wenn man den Kaffee aus Versehen über die Funktatstatur kippt.

Notiz II: Funkmaus geht dann auch nicht, sind irgendwie miteinander verknüpfelt.

Ersatz:

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Hoffentlich hat mich keiner gesehen…

… oder zumindest keiner, der mich kennt.

Ich war mit Sohni im Alaris Schmetterlingspark in Buchholz (i.d.N). Auf dem Rückweg wollte ich im Bus eine Zuschlagskarte für meine Monatskarte lösen, weil das außerhalb meines Geltungsbereiches war. Sagt der Busfahrer, hinten wäre ein Fahrkartenautomat.

Gut und schön, aber ich bin nur froh, dass kein Kontrolleur kam, denn ich habe viele, nette Fahrkarten in dem Automaten gefunden, nur nicht die richtige. Zum Glück waren das auch nicht so viele Stationen, aber ich fand das schon peinlich, weil zwischendurch ja immer andere Fahrgäste an den Automaten wollten…

Ach ja – eines sollte noch erwähnt sein. Ich bin dann umgestiegen und musste immer noch so eine Zuschlagkarte haben. Diesmal ging das beim Busfahrer vorne, und der hat auch erst mal gaaanz lange danach suchen müssen. Ätsch!

Eurovision Song Contest

Oh Gott, der singende Secondhand-Klamottenladen hat gewonnen.
Wer hätte das gedacht? Naja, ich gönne es ihr mal.

Freud und Leid

Beim Gassi gehen gestern hatten wir es entdeckt: Auf dem Schwarzenberg tut sich was. Es gab Markierungen auf dem Boden, augenscheinlich Umkleide- und Toilettencontainer. Stromkästen wurden aufgestellt.
Zuhause haben wir auch gleich gegoogelt: nix zu finden.
Heute dann die Erleuchtung: Da wurde ein Zirkuszelt aufgebaut. Aber nicht irgendein Zirkuszelt, an den Wagen prangte in großen Buchstaben der Name Roncalli.
Ich muss zugeben, dass mein Herz einen Hüpfer tat und ich mich schon ein wenig gefreut habe. Schnell das Handy zur Hand und auf der Roncalli Homepage nachgeschaut. Ab morgen gastiert Roncalli in Amsterdam; das war nicht mal eben um die Ecke.
Ich habe dann einen der Arbeiter gefragt, der mir die enttäuschende Antwort gab, dass es sich um eine geschlossene Veranstaltung handelt, nur für Mitarbeiter einer großen Elektro-Einzelhandelskette…
Naja, Leid ist vielleicht übertrieben, aber ich fand es trotzdem schade.

Die Rollatorgang – rabiate Rentner in Harburg

Gestern bei K-Stadt stand ich nichtsahnend im Fahrstuhl auf dem Weg ins Untergeschoss. Dort angekommen sah ich die dreisten 3 gleich, als sich die Fahrstuhltür öffnete: drei alte Jungfern ältere Damen jenseits der 70, zwei davon mit Rollatoren bewaffnet, die sie auch zu benutzen wussten.

Sofern sich die Fahrstuhltür auch nur einen spaltbreit öffnete, setzte sich die erste mit ihrem Rollator auch gleich in Bewegung, die zweite ebenfalls. Ich quetschte mich förmlich nach draußen, konnte mir aber ein „Hallo! Darf ich erst mal aussteigen???“ nicht verkneifen. Und ich war noch freundlich. Ich war die Gute.

Kaum draußen, höre ich hinter mir ein Stimmchen aus dem Fahrstuhl: „Ach, halt doch die Klappe!“

Und da heißt das immer, die Jugend wüsste sich nicht zu benehmen… ich war echt sowas von sprachlos…

Immer dieses rumgefunzel

Früher war alles ganz anders… da war es nachts dunkel, wenn man mal zufällig aufgewacht ist.

Heutzutage dagegen… 02:30 Uhr: ein unterschwelliges Hungergefühl wird überschwellig und lässt mich wach werden. Gegenüber auf dem Tischchen funzelt mich Schatzis Radiowecker an. Raus aus dem Schlafzimmer entdecke ich, dass die Waschmaschine noch an ist und mich munter anblinkt. Gleiches gilt für die elektrische Zahnbürste, die nächtens ihren Akku auflädt. Vom Schokohunger getrieben stolper ich ins Wohnzimmer, wo die Fritzbox rumfunzelt, ebenso wie der Fernseher, den man nie ganz ausstellen kann, der ständig auf StandBy läuft, wo man höchstens den Stecker ziehen kann. Aus Faulheit Bequemlichkeit wird dies aber nie gemacht, genausowenig wie bei der Wii daneben. Genervt wusel ich in die Küche, wo gerade die Heizung im Aquarium anspringt und ebenfalls leuchtet.

Gefrustet gehe ich wieder zu Bett und denke noch, dass die Stromrechnung wieder irgendwie zu hoch ausfallen wird…

Nachtrag: Vergessen habe ich „natürlich“ noch den Videorecorder im Wohnzimmer, das Ladegerät für die Akkus und das Radio mit LCD-Zeitanzeige in der Küche… *seufz*

Das Frauchen-Gen

Kurzum, ich habe es nicht, das Frauchen-Gen. Nein, ich meine nicht „Frauchen“ im Sinne von „Frauchen und Herrchen“, die dem armen Hund weisungsbefugt sind (glauben die meisten zumindest), sondern eher im Sinne von Weibchen.

Ich bin nicht klein, zierlich und unselbständig, sondern eher groß, mhhh… sagen wir mal „etwas breiter“ und will eigentlich immer alles selber machen. Irgendwie merke ich aber, dass das Leben dadurch nicht leichter ist. Oft bemerke ich um mich herum, wie die „Weibchen-Frauen“ es viel bequemer haben. Als I-Tüpfelchen stellen einige auch noch besonders doof, was ihnen eine Portion mehr Aufmerksamkeit bringt.

Eine Zeit lang habe ich ja auch versucht, mich mit „Weibchen-Klamotten“ zu tarnen. So mit Stoffhosen, Pumps und Doppeltmakeup, aber irgendwie zieht das bei mir nicht. Außerdem sind die meisten „Weibchen-Schuhe“ auch noch extrem unbequem, manche bescheren einem sogar Höllenqualen. Leider wird man in solcher Kleidung in vielen Geschäften ja fast hofiert, während man in Jeans und Turnschuhen eher ignoriert wird.

Also irgendwie ist das wohl nichts für mich. Und zum doof stellen bin ich auch zu doof…

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