Hoffentlich hat mich keiner gesehen…

… oder zumindest keiner, der mich kennt.

Ich war mit Sohni im Alaris Schmetterlingspark in Buchholz (i.d.N). Auf dem Rückweg wollte ich im Bus eine Zuschlagskarte für meine Monatskarte lösen, weil das außerhalb meines Geltungsbereiches war. Sagt der Busfahrer, hinten wäre ein Fahrkartenautomat.

Gut und schön, aber ich bin nur froh, dass kein Kontrolleur kam, denn ich habe viele, nette Fahrkarten in dem Automaten gefunden, nur nicht die richtige. Zum Glück waren das auch nicht so viele Stationen, aber ich fand das schon peinlich, weil zwischendurch ja immer andere Fahrgäste an den Automaten wollten…

Ach ja – eines sollte noch erwähnt sein. Ich bin dann umgestiegen und musste immer noch so eine Zuschlagkarte haben. Diesmal ging das beim Busfahrer vorne, und der hat auch erst mal gaaanz lange danach suchen müssen. Ätsch!

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Freud und Leid

Beim Gassi gehen gestern hatten wir es entdeckt: Auf dem Schwarzenberg tut sich was. Es gab Markierungen auf dem Boden, augenscheinlich Umkleide- und Toilettencontainer. Stromkästen wurden aufgestellt.
Zuhause haben wir auch gleich gegoogelt: nix zu finden.
Heute dann die Erleuchtung: Da wurde ein Zirkuszelt aufgebaut. Aber nicht irgendein Zirkuszelt, an den Wagen prangte in großen Buchstaben der Name Roncalli.
Ich muss zugeben, dass mein Herz einen Hüpfer tat und ich mich schon ein wenig gefreut habe. Schnell das Handy zur Hand und auf der Roncalli Homepage nachgeschaut. Ab morgen gastiert Roncalli in Amsterdam; das war nicht mal eben um die Ecke.
Ich habe dann einen der Arbeiter gefragt, der mir die enttäuschende Antwort gab, dass es sich um eine geschlossene Veranstaltung handelt, nur für Mitarbeiter einer großen Elektro-Einzelhandelskette…
Naja, Leid ist vielleicht übertrieben, aber ich fand es trotzdem schade.

Immer dieses rumgefunzel

Früher war alles ganz anders… da war es nachts dunkel, wenn man mal zufällig aufgewacht ist.

Heutzutage dagegen… 02:30 Uhr: ein unterschwelliges Hungergefühl wird überschwellig und lässt mich wach werden. Gegenüber auf dem Tischchen funzelt mich Schatzis Radiowecker an. Raus aus dem Schlafzimmer entdecke ich, dass die Waschmaschine noch an ist und mich munter anblinkt. Gleiches gilt für die elektrische Zahnbürste, die nächtens ihren Akku auflädt. Vom Schokohunger getrieben stolper ich ins Wohnzimmer, wo die Fritzbox rumfunzelt, ebenso wie der Fernseher, den man nie ganz ausstellen kann, der ständig auf StandBy läuft, wo man höchstens den Stecker ziehen kann. Aus Faulheit Bequemlichkeit wird dies aber nie gemacht, genausowenig wie bei der Wii daneben. Genervt wusel ich in die Küche, wo gerade die Heizung im Aquarium anspringt und ebenfalls leuchtet.

Gefrustet gehe ich wieder zu Bett und denke noch, dass die Stromrechnung wieder irgendwie zu hoch ausfallen wird…

Nachtrag: Vergessen habe ich „natürlich“ noch den Videorecorder im Wohnzimmer, das Ladegerät für die Akkus und das Radio mit LCD-Zeitanzeige in der Küche… *seufz*

Gruselnacht

14 Uhr und ich fühle mich wie gerädert. Was für eine Nacht!

Sohni kommt gegen Mitternacht aus dem Kinderzimmer, weil er Albträume hat. Was soll man sagen? Ab ins Elternbett, schließlich ist Sohni nahe am Wasser gebaut, und man will eine Überflutung im Kinderzimmer vermeiden. Gegen 1 Uhr versuche ich dann auch zu schlafen.

Es bleibt beim Versuch, weil Sohni unruhig schläft und mein Göttergatte schnarcht wie sonstwas. Das ist sonst gar nicht seine Art… Gegen 3 Uhr gebe ich den Versuch auf, im Bett einzuschlafen, und siedel auf das Wohnzimmersofa über. Das ist zwar unbequem, aber was soll man machen. An Schlaf ist nicht zu denken. Im TV gibt es nichts, und aus Langeweile lade ich mir irgendwelche Apps auf das neue Handy. Irgendwann schlafe ich zwar ein, aber um 9 Uhr ist die Nacht wieder zuende.

Ich habe den Eindruck, dass ich gar nicht geschlafen habe. Absolut schrecklich!

Konzert in der Hölle

… naja, es mag auch in der Arena in Hamburg gewesen sein.

Jedenfalls war es Freitag und es war SCOOTER! Ja doch, ich bin freiwillig mitgegangen. Ich habe meinem Mann ja sogar die Karten zu Weihnachten geschenkt. Es war auch nicht das erste SCOOTER-Konzert, aber beim ersten mal waren wir in der Alsterdorfer Sporthalle, und da passen maximal 7000 Leute rein.

Jetzt standen also 12000 Leute vor der Arena und begehrten Einlass. Clever wie wir waren, ersparten wir uns das Sardinenfeeling den überfüllten Bus, der uns vom Bahnhof Stellingen zur Arena hätte bringen sollen und gingen zu Fuss. Einlass sollte um 18 Uhr sein. Es war kurz vor 19 Uhr und der Einlass hatte wohl erst 10 Minuten vorher begonnen. Was soll ich sagen? Es gab eine laaange Schlange, und wir warteten ebenso laaange, bis wir drinnen waren.

Nachdem wir drinnen waren und uns einen Sitzplatz erkämpft hatten (man wird ja auch nicht jünger) fing das Konzert nach einer… mmmhhh… ja „Vorband“ oder vielmehr „Vor-DJs“ an. Ich kannte die nicht.

Irgendwann haben wir dann festgestellt, dass links von uns ein Bewegungslegastheniker war, Einzelgänger wohl aber sonst ganz umgänglich, und rechts die Partymeile, bestehend aus mindestens 5 Leuten auf 2 Sitzplätzen, die zu doof gewesen waren, sich rechtzeitig zusammenhängende Plätze zu sichern, aber clever genug, um vorher ein paar Bierchen zu konsumieren. Nachdem der hüpfende Flummi neben mir mir mehrmals herzhaft seinen Ellenbogen gegen die Schulter gerammt hatte, habe ich mit meinem Mann die Plätze gewechselt, was aber irgendwie auch keine richtige Abhilfe brachte.

Irgendwie waren die Typen echt voll zum Kotzen (sorry). Wir sind leider keine rumhüpfenden Typen, die da laut „Düp düp…“ rumjohlen, aber das ist ja auch kein Grund zu nerven.

Das Konzert selber war wirklich ok. Nicht ganz die Titelauswahl, die ich mir gewünscht hätte, aber es hat doch Spaß gemacht.

Und seit heute höre ich auch endlich wieder etwas…

Huch, da isser wieder!

Mensch, da war ich ja eigentlich froh, dass der Schnee endlich weg war…

Nach gefühlten 100 schneelosen Wintern hatten wir ja endlich mal wieder Schnee. Also Schnee und nicht diese Schneematsche wie üblich. Zugegebenermaßen war ich zuerst hin und weg. Zumindest bis aus dem Schnee Eis wurde und die Hamburger Stadtreinigung damit – wen wunderts – nicht fertig wurde. Vielleicht dachten die auch, dass Harburg eh nicht zu Hamburg gehört, was weiß ich. Jedenfalls sagte ich anfangs noch „Schneechaos? Früher nannte man das Winter!“

Jetzt war also alles soweit weg bis auf den nervigen liegen gebliebenen Rollsplitt, da gucke ich heute abend aus dem Fenster und denk noch „Hui, das ist aber hell draußen!“. Was soll ich sagen: Da isser wieder; der Schnee. Mal gucken, wie lange.

Ich wollte doch nur telefonieren

Manchmal trauere ich ja der guten alten Zeit nach. Wo wir nicht 24 Stunden erreichbar waren. Wenn keiner zu Hause war, konnte auch keiner ans Telefon gehen. Naja, damals hatten wir ja auch nur 4 Fernsehsender. Auch das fand ich irgendwie besser, aber darum geht es jetzt gerade nicht.

Mein Handy nutze ich in erster Linie zum telefonieren, wodurch ich anscheinend schonmal in der Aussenseiterecke stehe. Ok, vielleicht noch um SMS zu senden, ganz selten mal für andere Belange. Mir haben sich diese Vielfachnutzungsmöglichkeiten der modernen Technik noch nicht erschlossen, immerhin backt mein Backofen, spült der Geschirrspüler Geschirr und die Waschmaschine wäscht die Wäsche (wenn ich die Luke aufbekomme).

Gut, mein Drucker ist ein Kombigerät mit Scanner und Fotokopierer, aber den habe ich von meinem Mann zu Weihnachten bekommen.

Ich sage ja immer: „Was nutzt mir ein Kombigerät. Wenn eins kaputt ist, kann ich alles nicht nutzen!“ und irgendwie finde ich, habe ich damit Recht.

Aber ich schweife ab, ich wollte doch was zu meinem Handy schreiben. Bislang hatte ich das Nokia 6230 das mir etwa 5 Jahre treue Dienste leistete. Da mein Mobilfunkanbieter mir einmal wieder androhte, meinen Vertrag zu verlängern, ergriff ich halbherzig die Gelegenheit und bestellte mir auch gleich ein subventioniertes Handy mit. Von meinem alten war der Akku recht altersschwach und insgesamt war es wohl nicht mehr so ganz fit.

Ich habe also ein neues Handy. Eines von Samsung. Es ist pink. Es hat ein Touchscreen, und ich habe bereits festgestellt, dass ich zu dicke Wurstfinger habe. Auch darf ich es wohl nicht mehr in der rechten Gesäßtasche tragen, wie mein altes.

Ich schätze mal in etwas 3 Tagen weiß ich dann auch, wie man damit telefoniert…

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