Synchronsprecher

Seitdem ich als Kind Lutz Mackensy den „Bob“ in der Sesamstraße habe sprechen hören, verfolgt mich das alles ja irgendwie. Ist sicher eine Macke von mir, aber wenn Tim Allen zum Beispiel in einem Film eine andere Synchronstimme als in „Hör mal, wer da hämmert“ hat, ist das Thema meistens durch für mich und ich muss zwanghaft umstellen.

Ähnlich bei Ernie und Bert aus der Sesamstraße. Gut, Gerd Duwner und Wolfgang Kieling stehen aus verständlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung, dennoch hätte man ja annähernd ähnliche Stimmen auswählen können, bei Samson geht das ja schließlich auch.

Eine meiner Lieblingsserien ist ja die „Nanny“. Nein, nicht der Mist mit der Saalfrank, sondern die Comedy-Serie. Wunderbar, wenn Niles und CC sich verbal quälen!

Seit ich weiß, dass „Maxwell Sheffield“ von Thomas Fritsch gesprochen wird, muss ich ja manchmal schmunzeln, weil das ja doch ein ganz anderer Typ ist. Seit ich aber weiß, dass die „Sylvia Fine“ von Marianne Wischmann (leider letztes Jahr verstorben) gesprochen wurde, macht mein Kopfkino aber ganz eigenartige Kapriolen. Da Marianne Wischmann früher die „Miss Piggy“ der Muppet Show gesprochen hat, sehe ich nämlich manchmal genau die durch das Scheffieldsche Haus laufen.

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Gruselnacht

14 Uhr und ich fühle mich wie gerädert. Was für eine Nacht!

Sohni kommt gegen Mitternacht aus dem Kinderzimmer, weil er Albträume hat. Was soll man sagen? Ab ins Elternbett, schließlich ist Sohni nahe am Wasser gebaut, und man will eine Überflutung im Kinderzimmer vermeiden. Gegen 1 Uhr versuche ich dann auch zu schlafen.

Es bleibt beim Versuch, weil Sohni unruhig schläft und mein Göttergatte schnarcht wie sonstwas. Das ist sonst gar nicht seine Art… Gegen 3 Uhr gebe ich den Versuch auf, im Bett einzuschlafen, und siedel auf das Wohnzimmersofa über. Das ist zwar unbequem, aber was soll man machen. An Schlaf ist nicht zu denken. Im TV gibt es nichts, und aus Langeweile lade ich mir irgendwelche Apps auf das neue Handy. Irgendwann schlafe ich zwar ein, aber um 9 Uhr ist die Nacht wieder zuende.

Ich habe den Eindruck, dass ich gar nicht geschlafen habe. Absolut schrecklich!

Konzert in der Hölle

… naja, es mag auch in der Arena in Hamburg gewesen sein.

Jedenfalls war es Freitag und es war SCOOTER! Ja doch, ich bin freiwillig mitgegangen. Ich habe meinem Mann ja sogar die Karten zu Weihnachten geschenkt. Es war auch nicht das erste SCOOTER-Konzert, aber beim ersten mal waren wir in der Alsterdorfer Sporthalle, und da passen maximal 7000 Leute rein.

Jetzt standen also 12000 Leute vor der Arena und begehrten Einlass. Clever wie wir waren, ersparten wir uns das Sardinenfeeling den überfüllten Bus, der uns vom Bahnhof Stellingen zur Arena hätte bringen sollen und gingen zu Fuss. Einlass sollte um 18 Uhr sein. Es war kurz vor 19 Uhr und der Einlass hatte wohl erst 10 Minuten vorher begonnen. Was soll ich sagen? Es gab eine laaange Schlange, und wir warteten ebenso laaange, bis wir drinnen waren.

Nachdem wir drinnen waren und uns einen Sitzplatz erkämpft hatten (man wird ja auch nicht jünger) fing das Konzert nach einer… mmmhhh… ja „Vorband“ oder vielmehr „Vor-DJs“ an. Ich kannte die nicht.

Irgendwann haben wir dann festgestellt, dass links von uns ein Bewegungslegastheniker war, Einzelgänger wohl aber sonst ganz umgänglich, und rechts die Partymeile, bestehend aus mindestens 5 Leuten auf 2 Sitzplätzen, die zu doof gewesen waren, sich rechtzeitig zusammenhängende Plätze zu sichern, aber clever genug, um vorher ein paar Bierchen zu konsumieren. Nachdem der hüpfende Flummi neben mir mir mehrmals herzhaft seinen Ellenbogen gegen die Schulter gerammt hatte, habe ich mit meinem Mann die Plätze gewechselt, was aber irgendwie auch keine richtige Abhilfe brachte.

Irgendwie waren die Typen echt voll zum Kotzen (sorry). Wir sind leider keine rumhüpfenden Typen, die da laut „Düp düp…“ rumjohlen, aber das ist ja auch kein Grund zu nerven.

Das Konzert selber war wirklich ok. Nicht ganz die Titelauswahl, die ich mir gewünscht hätte, aber es hat doch Spaß gemacht.

Und seit heute höre ich auch endlich wieder etwas…

12 Dinge, die man aus einem Sarg machen kann…

… findet man hier: http://www.oddee.com/item_96991.aspx wobei ich den Link wiederum hier gefunden habe: http://bestatterweblog.de/

Huch, da isser wieder!

Mensch, da war ich ja eigentlich froh, dass der Schnee endlich weg war…

Nach gefühlten 100 schneelosen Wintern hatten wir ja endlich mal wieder Schnee. Also Schnee und nicht diese Schneematsche wie üblich. Zugegebenermaßen war ich zuerst hin und weg. Zumindest bis aus dem Schnee Eis wurde und die Hamburger Stadtreinigung damit – wen wunderts – nicht fertig wurde. Vielleicht dachten die auch, dass Harburg eh nicht zu Hamburg gehört, was weiß ich. Jedenfalls sagte ich anfangs noch „Schneechaos? Früher nannte man das Winter!“

Jetzt war also alles soweit weg bis auf den nervigen liegen gebliebenen Rollsplitt, da gucke ich heute abend aus dem Fenster und denk noch „Hui, das ist aber hell draußen!“. Was soll ich sagen: Da isser wieder; der Schnee. Mal gucken, wie lange.

Ich wollte doch nur telefonieren

Manchmal trauere ich ja der guten alten Zeit nach. Wo wir nicht 24 Stunden erreichbar waren. Wenn keiner zu Hause war, konnte auch keiner ans Telefon gehen. Naja, damals hatten wir ja auch nur 4 Fernsehsender. Auch das fand ich irgendwie besser, aber darum geht es jetzt gerade nicht.

Mein Handy nutze ich in erster Linie zum telefonieren, wodurch ich anscheinend schonmal in der Aussenseiterecke stehe. Ok, vielleicht noch um SMS zu senden, ganz selten mal für andere Belange. Mir haben sich diese Vielfachnutzungsmöglichkeiten der modernen Technik noch nicht erschlossen, immerhin backt mein Backofen, spült der Geschirrspüler Geschirr und die Waschmaschine wäscht die Wäsche (wenn ich die Luke aufbekomme).

Gut, mein Drucker ist ein Kombigerät mit Scanner und Fotokopierer, aber den habe ich von meinem Mann zu Weihnachten bekommen.

Ich sage ja immer: „Was nutzt mir ein Kombigerät. Wenn eins kaputt ist, kann ich alles nicht nutzen!“ und irgendwie finde ich, habe ich damit Recht.

Aber ich schweife ab, ich wollte doch was zu meinem Handy schreiben. Bislang hatte ich das Nokia 6230 das mir etwa 5 Jahre treue Dienste leistete. Da mein Mobilfunkanbieter mir einmal wieder androhte, meinen Vertrag zu verlängern, ergriff ich halbherzig die Gelegenheit und bestellte mir auch gleich ein subventioniertes Handy mit. Von meinem alten war der Akku recht altersschwach und insgesamt war es wohl nicht mehr so ganz fit.

Ich habe also ein neues Handy. Eines von Samsung. Es ist pink. Es hat ein Touchscreen, und ich habe bereits festgestellt, dass ich zu dicke Wurstfinger habe. Auch darf ich es wohl nicht mehr in der rechten Gesäßtasche tragen, wie mein altes.

Ich schätze mal in etwas 3 Tagen weiß ich dann auch, wie man damit telefoniert…

Hallo, hier ist Elvira…

Warum melden sich eigentlich Leute, die seit mindestens 2 Jahren nicht bei mir angerufen haben, immer nur mit dem Vornamen?

„Hallo, hier ist Elvira… Horst… Vera… Ignatius..!“

In den vergangenen Jahren habe ich etwa 13 Elviras, 5 Horsts, 8 Veras und 3 Ignatius´ kennen gelernt, und im Prinzip könnte das dann jede(r) davon sein. Die Frage, welche Elvira (…) denn am Telefon wäre, käme dem Eingeständnis größter Inkompetenz gleich, und so wurstelt man sich durch´s Gespräch, bis man an einen Anhaltspunkt kommt, der einem weiter hilft. Der Groschen würde quasi pfennigweise fallen, wenn wir Groschen und Pfennig noch hätten.

Heute kam wieder so ein Anruf, bei dem ich am Anfang wieder einmal keine Ahnung hatte, mit wem ich mich da unterhalte. Aber, was soll ich sagen, ich habe mich tapfer geschlagen!

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